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<pre>Dieses „erfolgreich“ muss aber gleichwohl noch nicht unbedingt bedeuten, dass es nach 90 Minuten auch tatsächlich für ein Pünktchen reicht — wir gehen stattdessen davon aus, dass sich die individuelle Klasse der Münchner abermals in einem knappen Vorsprung niederschlägt.  <p> Der Druck auf den Gastgeber ist dennoch alles andere als klein, schließlich geht es um die Qualifikation zur Millionen-Liga. Dass in der Europa League deutlich kleinere Brötchen gebacken werden, stellt Schalke in der laufenden Saison fest.  <p>  Beim jüngsten Gastspiel in Mainz war der Däne übrigens nicht dabei. Was passierte? Prompt verlor RB mit 2:3! Zehn Begegnungen fanden statt, unglaubliche 49 Tore wurden geschossen. <p> Am Ende überwog bei Königsblau allerdings die Freude über den zweiten Sieg in Folge. Ausruhen kann man sich in Gelsenkirchen aber nicht. Der Abstand auf die Verfolger ist noch immer sehr klein. <p>  Wer ebenfalls im Falle einer Torwette zum Kreis der engsten Favoriten zählen muss, ist der Leverkusener Lucas Alario, der in seinen letzten drei Partien gegen die Rheinhessen jeweils einmal traf.  </pre>


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<pre>Dies hat auch der jüngste 2:1-Triumph gegen die Hertha angedeutet, bei dem es immerhin einem tabellarischen Anwärter auf die Teilnahme an der Champions League an den Kragen ging. Dank des hier eroberten Dreiers bleibt das Team an der Dreisam auch weiterhin eine Macht.  <p> Statt mit einem noch sämtliche Optionen offen haltenden Fünf-Punkte-Rückstand auf die Bayern in die zweite Saison-Hälfte zu starten, haben sich die Meisterhoffnungen der Westfalen nunmehr praktisch schon erledigt — die Geißböcke führten somit die gewohnt klaren Verhältnisse an der Spitze herbei.  <p>  Hier könnte es den Plänen der Gäste jedoch zuwiderlaufen, dass der Aufsteiger bislang noch in jeder Partie verlässlich knipste: Angesichts der beneidenswerten offensiven Möglichkeiten sollte den Sachsen nun eigentlich auch am Freitagabend der eine oder andere Treffer sich sein. <p> Nach dem vorangegangenen Ausgleich der Geißböcke wurde von den Norddeutschen schließlich zu wütend auf eine neuerliche Führung gedrängt — und auch vor dem letztlich entscheidenden Konter der Kölner waren die Gäste bei eigenem Ballbesitz viel zu weit aufgerückt. Dieser Mut ist einerseits gewiss bewundernswert; andererseits dürfen sich die Rothosen dann aber auch über die umgehend präsentierte Quittung nicht beschweren. <p>  Schließlich ergatterte Bayer aus den letzten sieben Kräftemessen mit den Rheinhessen 19 der insgesamt 21 möglichen Zähler und war dabei in aller Regel tonangebend (6 Siege, 1 Unentschieden).  </pre> 


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<pre> Bis zum Anpfiff am späten Sonntagnachmittag wird die Werkself wohl aber zunächst einmal damit beschäftigt sein, die Geschehnisse in Katalonien einzuordnen. Angesichts der erstaunlich lange kontrollierten Partie wusste am Ende schließlich niemand so recht, was er von der 1:2-Niederlage halten soll.  <p> Nicht zuletzt, weil die Tinte unter dem neuen Kontrakt gerade erst getrocknet ist, fühlt sich Sportdirektor Max Eberl bis auf weiteres bemüßigt, den allmählich angsteinflößenden Absturz des Vorjahresvierten mit einem Achselzucken zu begegnen.  <p>  Nach drei der letzten vier daheim ausgetragenen Pflichtspielen von RB Leipzig wurden nach 90 Minuten exakte fünf Treffer gezählt. <p>  Während die Bullen nun mit ihrer Inkonstanz zu kämpfen haben, reisen die „1899er“ mit breiter Brust nach Sachsen. Obwohl sie zwar zuletzt starke Leistungen abrufen konnten, bleibt die Frage, ob sie gegen besserplatzierte Mannschaften ebenso stark aufspielen können wie gegen Köln, Wolfsburg & Co. <p>  Hierfür müssten die Kölner zunächst einmal aber ihre langwierige Auswärtskrise überwinden; seit dem gnadenlosen 6:1 in Darmstadt hatte sich die Mannschaft zuletzt sechs Mal vergeblich um einen Sieg in der Fremde bemüht (2 Unentschieden, 4 Niederlagen).  </pre>


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<pre> In Mainz hat man sich daran gewöhnt, bei Heimspielen gegen Borussia Dortmund ehemalige Angestellte in der Coface Arena zu begrüßen: Nach Jürgen Klopp hatte der FSV schließlich auch den aktuellen BVB-Coach Thomas Tuchel für sein Engagement bei den Schwarz-Gelben fit gemacht.  <p> Zwar beträgt der Abstand auf Rang 16 nur sechs bzw. Platz 15, den ersten Nichtabstiegsplatz, sechs bzw. acht Punkte, die in den verbleibenden 23 Spielen durchaus aufzuholen sind, aber irgendwann müssen die Domstädter mit dem Siegen anfangen.   <p> Video: Caglar Söyüncü im Kurzinterview. Er kam im Sommer vom türkischen Zweitligisten Altinordu FC. (Quelle: YouTube/SC Freiburg) <p>  Zumal in Mainz eine schwierige Aufgabe wartet. Labbadia muss am 3Spieltag auf seine zuletzt stark aufspielenden Offensivleute Michael Gregoritsch und Pierre-Michel Lasogga verzichten. Beide haben gegen Werder ihre fünfte gelbe Karte gesehen. Besonders Lasogga, mit zwei Toren gegen Bremen der große Matchwinner, hat sich eindrucksvoll zurückgemeldet.  <p> Die letzten fünf Auftritte der 96er hatten hingegen allesamt die Marke von 2,5 Treffern geknackt.  </pre>


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<pre> Dennoch hat immerhin der jüngste 3:1-Erfolg in Stuttgart zur Folge, dass sich der FSV Mainz mit besten Chancen auf einen ordentlichen Saisonabschluss in die letzte Schlacht begibt: Im Gegensatz zur Hertha haben die Rheinhessen auch im Endspurt das Siegen noch nicht komplett verlernt.  <p> Dass der Brauseklub zum Brechen von Serien und Aufstellen von Rekorden im Stande ist, hat das vergangene Wochenende gezeigt: Vor dem Spiel gegen Leipzig war der SV Darmstadt in der aktuellen Saison vor heimischem Publikum ohne Niederlage geblieben.  <p>  In numerischer Überzahl schlichen sich bei den Dortmundern mit fortschreitender Spieldauer immer mehr Unzulänglichkeiten und Unkonzentriertheiten ein; an den von Thomas Tuchel eigentlich gewünschten Dominanz-Fußball war somit natürlich nicht zu denken. <p>  Können die Gladbach endlich so auftreten wie zu Hause, dann könnte es für die Leipziger ganz schwer werden, die niederlagenfreie Heimbilanz aufrechtzuerhalten.  <p> „Gegen Bayern musst du mit sehr breiter Brust auftreten. Deswegen tat der Sieg gut.“  </pre>


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